Geschäftsführerin und Prokuristin HKS Sicherheitsservice GmbH

Interview: Ulrich Drees | Foto: privat

Frau Keilholz, Sie sind jetzt als Prokuristin des Familienunternehmens tätig, das von Ihrer Schwester und Ihrem Vater Heiko S. Keilholz geleitet wird. War das eine geplante Entwicklung?
(Marie-Luise Keilholz): Eigentlich nicht. Nach einer Ausbildung inklusive dualem Studium bei der Sparkasse Northeim hatte ich mich auf Unternehmensführung und Personalmanagement spezialisiert, bevor ich zu einem Wirtschaftsprüfungsunternehmen in den Bereich Großbanken wechselte. Dort wurde mir jedoch schnell klar, dass mir der Umgang mit Kunden und das freiere Arbeiten fehlten. Als meine Schwester dann schwanger wurde und vorschlug, dass ich ins Familienunternehmen einsteigen könnte, war das eine gute Alternative.
Wie bewerten Sie die Entscheidung heute?
Ich bin sehr zufrieden. Aktuell leite ich den Personalbereich, wo ich von meinen externen Erfahrungen ebenso wie vom Wissen meines Vaters und meiner Schwester profitieren kann. Ganz besonders positiv gefällt mir der familiäre Zusammenhalt bei HKS. Hier ist wirklich jeder für jeden da.
Frau Keilholz, wie haben Sie die Entwicklung erlebt?
(Anna-Lena Keilholz): Die Zusammenarbeit mit meinem Vater in der Geschäftsführung ist großartig. Doch nach der Geburt meines Sohnes wurde mir klar, dass ich die Frage lösen musste, wie sich Familie und Arbeit dauerhaft in Einklang bringen lassen könnten, wenn mein Vater irgendwann in den Ruhestand gehen würde. Als ich dann meine Schwester ansprach, war uns sicher allen klar, dass wir erst einmal herausfinden wollten, ob das funktionieren würde. Doch das entwickelte sich sehr gut. Marie-Luise bringt wichtige neue Ideen und Impulse ein,und auch persönlich läuft alles hervorragend.

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