Inhaberin Modewerk Uslar

Interview: Kristin Schild | Foto: ek-pictures

Frau Bertram, wie verlief eigentlich Ihr Weg bis zur eigenen Boutique?
Ich hatte durch meine trendbewusste Mutter schon als Kind einen großen Bezug zur Mode. Allerdings habe ich bis 2019 zunächst als zahnmedizinische Fachangestellte gearbeitet, mein Traum war es jedoch immer, eine eigene Modeboutique zu führen. Die Idee reifte heran, als ich meine ersten Gehversuche als Teilzeitkraft in einem Bekleidungsgeschäft machte. Ich war dadurch so motiviert, dass ich letztes Jahr das Modewerk Uslar eröffnet habe.
Haben Sie eine bestimmte Arbeitsphilosophie?
Ich habe es schon immer geliebt, andere Menschen einzukleiden, und es macht mir sehr viel Spaß, die verschiedenen Charaktere zu beraten. Außerdem kommen meine Kunden nicht nur zum Shoppen zu mir, sondern gerne auch mal zum Klönen bei einem leckeren Kaffee.
Nach welchen Kriterien suchen Sie eigentlich die Marken in Ihrem Sortiment aus?
Für mich und somit für das Modewerk ist es wichtig, dass ausgewählte Damenmode bei mir zu finden ist. Labels, die nicht an jeder Ecke zu kaufen sind. Aus diesem Grund ist u.a. das Label 10Days Amsterdam in das Modewerk gekommen. Die Kollektionen haben außergewöhnliche Stücke mit einem hochwertigen Materialmix. Das Label ist ein Lifestyle-Produkt für Frauen ab Ende 20 bis 40 Plus. Eine Frau sollte sie selbst sein. Frei und unabhängig.
Gibt es Pläne für die Zukunft?
Ja, die gibt es tatsächlich. Wie diese im Detail aussehen, möchte ich noch nicht verraten, allerdings kann ich eines gewiss sagen: Für meine liebgewonnenen Kundinnen werde ich wie gewohnt im Modewerk Uslar da sein und in einer anderen Region hoffentlich genauso viele Frauen glücklich machen wie in Uslar.

www.modewerk-uslar.de