Gründerin / Geschäftsführerin EASTWOOD DESIGN Göttingen

Interview: Ulrich Drees | Foto: Sonja Mehner photodesign&art

Frau Eastwood, als Solo-Selbstständige in der Kreativwirtschaft – wie haben Sie die letzten Monate erlebt?
Ich gestalte, zeichne, illustriere oder schreibe wie gewohnt von zu Hause aus. Ich habe ein großes Büro und bin unabhängig. Nicht, dass es mich nicht jederzeit treffen kann. Bis dahin unterstütze ich andere Kulturschaffende, die es richtig hart getroffen hat, in Form von Projekten oder als Sponsorin. Wenn auch mit bescheidenen Mitteln, aber jedes bisschen hilft.
Haben Sie so etwas wie weibliche Vorbilder? Oder gibt es Künstlerinnen, die Sie besonders inspirieren?
Zwei Worte: Kate Bush. Diese Frau hat 1980 in mir alles in Bewegung gesetzt, mich künstlerisch auszuprobieren. Ohne Kate Bush kein Peter Gabriel, ohne Peter Gabriel keine Musik, ohne Musik kein kreatives Austoben, ohne kreatives Austoben keine Künstlerin, ohne Künstlerin kein Eastwood Design. Tadaa!
Lara Croft und meine Mom kommen noch hinzu, aber das ist eine andere Geschichte.
Sind Sie auch in Ihrer Freizeit so kreativ wie in Ihrem Berufsleben?
Ja. 1000 %. Fluch oder Segen? Keine Ahnung. Aber oft verschwimmen die Grenzen zwischen sinnfreiem Rumkreativieren und verpflichtendem Zielprojektieren. Fast alles Grafische ist daher privat in den Hintergrund gerückt. Ich suche mir Nischen in den Nischen, die noch nicht allzu beruflich besetzt sind: Ich habe mir den Traum erfüllt, ein kleines Musik­studio hinter meinem Büro einzurichten, damit ich jederzeit am Schlagzeug, am Piano oder am Gesang üben und spielen kann.

www.eastwood-design.de