Inhaberin Friseurgeschäft Härtelt

Interview: Kristin Schild | Foto: privat

Frau Härtelt-Dören, warum haben Sie sich dazu entschieden, Friseurin zu werden?
Ein Großteil meiner Familie arbeitete als Friseur, daher war für mich schon früh klar, wohin auch meine Reise gehen soll. Mein Beruf ist das, was mich vorantreibt; auch in schlechten Zeiten sehe ich immer wieder das Positive, dass wir als Friseure die Chance haben, Menschen zu verschönern und das Beste aus ihnen herauszuholen.
Sie engagieren sich auch außerhalb Ihres Geschäfts sehr stark für den Friseurberuf, zum Beispiel als Landesinnungsmeisterin; was macht diese Aufgabe für Sie so besonders?
Durch den politischen Einfluss, den ich als Landesinnungsmeisterin habe, fühle ich mich sehr darin bestärkt, meinen Beruf auch nach außen zu leben und etwas für meine Kollegen zu tun. Ich habe dadurch die Kontakte bekommen, die für meinen Berufszweig enorm wichtig sind, und es macht mir einfach Spaß, diese Gespräche zu führen. Dadurch, dass ich täglich in meinem Geschäft stehe, kann ich gut nachvollziehen, was meine Innungsmitglieder bewegt; dies kann ich dann in Worte fassen und weitergeben.
Das aktuelle Thema ist dort sicher auch die Corona-Pandemie?
Ja, die Pandemie war und ist aktuell ein sehr großes Thema, und natürlich ist das eine Krise, die uns schwer getroffen hat. Krisen sind aber auch dazu da, um zu wachsen, und ich denke, das gelingt uns ganz gut.
Finden Sie bei all den Tätigkeiten noch Zeit für sich?
Ja, ich verbringe beim Skifahren oder Golfen gerne Zeit an der frischen Luft. Ich mag den Kontrast zu meinem Beruf, bei dem ich viel Zeit im Geschäft verbringe. Mein Motto: Immer nach vorne blicken und das Leben jeden Tag genießen.

www.friseur-haertelt.de