Geschäftsführerin, Wunderbar Unverpackt

Interview & Foto: Kristin Schild

Frau Gunkelmann, Wunderbar Unverpackt gibt es jetzt seit drei Jahren in Göttingen; wie hat sich das Geschäft entwickelt?
Es braucht immer eine gewisse Zeit, bis ein Geschäft anläuft, und auch bei uns hat das etwas gedauert. Mittlerweile haben wir aber viele Stammkunden, und es kommen jeden Tag neue Kunden hinzu. Aufgrund des eingeschränkten Platzes können wir uns leider nicht vergrößern, deshalb ist es uns wichtig, unsere Produkte, die wir außerhalb der Lebensmittel führen, immer mal wieder zu verändern. In den zwei Jahren ist viel passiert, und die Zeit ging schneller rum als gedacht.
Was haben Sie eigentlich gemacht, bevor Sie das Geschäft eröffnet haben?
Ich habe 2016 bereits ein „Unverpackt-Geschäft“ in Braunschweig eröffnet. Davor hatte ich bei Contitech in Northeim gearbeitet, mich privat aber schon immer mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt. Ich fuhr regelmäßig mit dem Zug nach Hannover, um dort in einem „Unverpackt-Geschäft“ einzukaufen. Dadurch kam mir die Idee, dieses Konzept auch in andere Städte zu bringen.
Wie sieht denn so Ihr Kundenkreis aus? Hat sich die Zielgruppe verändert?
Die Zielgruppe ist viel breiter geworden. Dadurch, dass das Thema derzeit viel in den Medien ist, erreichen wir immer mehr Menschen. Und selbst wenn sie nur ein plastikfreies Shampoo bei uns kaufen, ist das für sie selbst, für uns und auch für die Umwelt ein großer Mehrwert.
Was wünschen Sie sich denn für die Zukunft?
Langfristig wollen wir uns natürlich vergrößern, vielleicht gibt es sogar irgendwann die Möglichkeit, ein zweites Geschäft in Göttingen zu eröffnen. Ich denke immer, es kommt so, wie es kommen soll, es entwickelt sich alles in die Richtung, in die es soll.

www.wunderbar-unverpackt.de