Inhaberin, Eisdiele Pinke Kuh

Interview: Kristin Schild | Foto: privat

Frau Hartmann, das Eiscafé die „Pinke Kuh“ gibt es bereits seit 4 Jahren; wie kam es damals zur Gründung?
Ich komme aus der Gastronomie und habe zuvor bereits 13 Jahre eine Eisdiele geführt; leider musste ich diese aus privaten Gründen aufgeben. Ein Jahr lang habe ich nach einer passenden, neuen Location gesucht und stieß dabei schließlich auf eine Räumlichkeit, die sich in unmittelbarer Nähe zu der Baumschule Jenssen befindet. Sofort habe ich mich in die Location verliebt und sie zu einem Eiscafé umbauen lassen. Wir arbeiten Hand in Hand; die Leute können sich bei mir ein Eis holen und damit entspannt durch die Baumschule schlendern.
War es eine große Herausforderung, sich erneut selbstständig zu machen?
Ja, vor vier Jahren war das für mich ein sehr großer Schritt, bei dem mich vor allem meine Tochter Julia sehr viel unterstützt hat. Sie teilt meine Leidenschaft für Eis und hilft mir im Verkauf und Büro.
Was fasziniert Sie so an Ihrer Arbeit?
Vor allem der Kundenkontakt und die Liebe zum Handwerk. Eis ist meine Leidenschaft. Wir stellen unser Eis aus hochwertigen und regionalen Produkten selbst her und haben insgesamt etwa 70 Eissorten im Programm, die wir je nach Saison, Kundenvorschlägen und eigenen Ideen ständig austauschen und erweitern. Für mich fühlt es sich jeden Tag so an, als würde ich Gäste erwarten und ich bin sehr dankbar für die netten Kunden und das positive Feedback, was mich jeden Tag aufs Neue motiviert.
Was wünschen Sie sich für die Zukunft?
Ich wünsche mir, dass wir den Virus in den Griff bekommen und die Rückkehr zur Normalität. Außerdem wünsche ich mir mehr Begeisterung für das Handwerk und Wertschätzung für Selbstgemachtes und handwerklich hergestellte Dinge.

www.pinkekuh.de