Zurück am Lut­ter­an­ger zeigt sich das Por­sche Zen­trum Göt­tin­gen als digi­ta­ler Erleb­nis­raum. Mit dem Kon­zept „Desti­na­ti­on Por­sche“ wird das Auto­haus neu gedacht – offen, modu­lar und kon­se­quent kun­den­ori­en­tiert.

Text: Kris­tin Schild | Fotos: Syl­via Stein, Por­sche Zen­trum Göt­tin­gen, Ste­phan Beu­er­mann

Nach gut andert­halb Jah­ren Bau­zeit ist das Por­sche Zen­trum Göt­tin­gen an sei­nen ursprüng­li­chen Stand­ort im Gewer­be­ge­biet Lut­ter­an­ger zurück­ge­kehrt – und prä­sen­tiert sich dabei voll­kom­men neu. Wo zuvor ein klas­si­sches Auto­haus stand, ist nun ein moder­nes Zen­trum ent­stan­den, das weit mehr ist als ein Ver­kaufs­raum für Sport­wa­gen. Mit dem Kon­zept „Desti­na­ti­on Por­sche“, das welt­weit nach und nach umge­setzt wird, ver­folgt der Auto­bau­er einen grund­le­gend neu­en Ansatz: digi­tal, modu­lar und kon­se­quent auf das Kun­den­er­leb­nis aus­ge­rich­tet. Auch archi­tek­to­nisch hebt sich das Gebäu­de deut­lich von her­kömm­li­chen Auto­häu­sern ab – es ist licht­durch­flu­tet, groß­zü­gig und offen gestal­tet.

Ein Auto­haus wird zum Erleb­nis­raum >>> Im Mit­tel­punkt steht nicht mehr das tra­di­tio­nel­le Ver­kaufs­ge­spräch am Schreib­tisch. Kun­din­nen und Kun­den wer­den in offe­nen Lounge-Berei­chen emp­fan­gen, die eine ent­spann­te, wohn­li­che Atmo­sphä­re schaf­fen. Für ver­trau­li­che Gesprä­che ste­hen sepa­ra­te Räu­me zur Ver­fü­gung, die dis­kret und modern aus­ge­stat­tet sind. Die Gestal­tung zielt bewusst auf eine Umge­bung, in der sich Men­schen wohl­füh­len und Bera­tung per­sön­li­cher erfol­gen kann. Ein zen­tra­les Ele­ment ist die digi­ta­le Fahr­zeug­kon­fi­gu­ra­ti­on. In der soge­nann­ten Fit­ting Lounge – einem abge­schirm­ten, tech­nisch hoch­wer­tig aus­ge­stat­te­ten Bereich – stel­len Inter­es­sier­te ihr Wunsch­fahr­zeug indi­vi­du­ell zusam­men. Auf einer gro­ßen Video­wand wird die Kon­fi­gu­ra­ti­on anschau­lich dar­ge­stellt, wäh­rend Mate­ria­li­en wie Lack­far­ben, Leder­aus­stat­tun­gen und Zier­leis­ten direkt vor Ort phy­sisch erleb­bar sind. Die Aus­stat­tung erlaubt es, Inhal­te von Tablets oder mobi­len Gerä­ten direkt auf gro­ße Moni­to­re zu über­tra­gen. Auch die Fahr­zeug­über­ga­be wur­de bewusst in die­sen Bereich inte­griert: Das fer­ti­ge Auto wird dort prä­sen­tiert – stil­voll insze­niert und emo­tio­nal auf­ge­la­den.

Die Por­sche Fami­lie im Mit­tel­punkt >>> Ein wesent­li­ches Ziel des neu­en Kon­zepts ist es, die enge Bin­dung zwi­schen Kund­schaft, Mar­ke und Auto­haus wei­ter zu stär­ken. Vie­le Por­sche Fah­re­rin­nen und Fah­rer pfle­gen über Jah­re hin­weg eine per­sön­li­che Bezie­hung zu ihren Bera­tern und zum Ser­vice­per­so­nal. Die­se gewach­se­ne Nähe, oft als „Por­sche Fami­lie“ beschrie­ben, bil­det einen wich­ti­gen Bestand­teil des Mar­ken­er­leb­nis­ses. Das neue Zen­trum greift die­sen Gedan­ken auf und setzt auf Nähe, Ver­trau­en und Trans­pa­renz.
Ein beson­de­res archi­tek­to­ni­sches Merk­mal ist die Glas­wand zur über 1.000 Qua­drat­me­ter gro­ßen Werk­statt. Sie erlaubt einen offe­nen Blick auf War­tung und Repa­ra­tur, schafft Ver­trau­en und gibt dem tech­ni­schen Bereich Sicht­bar­keit. „Der Blick in die Werk­statt ist für vie­le Kun­den ein ech­tes High­light“, erklärt Geschäfts­füh­re­rin Katha­ri­na Stein. Wer sein Fahr­zeug zum Ser­vice bringt und vor Ort blei­ben möch­te, kann die War­te­zeit in einer kom­for­ta­bel ein­ge­rich­te­ten Lounge ver­brin­gen. Für Fami­li­en gibt es zudem eine sepa­ra­te Spiel­ecke für Kin­der. Der Werk­statt­zu­gang erfolgt über die soge­nann­te Dia­log­an­nah­me – einen hel­len Bereich, der direkt an den Show­room ange­schlos­sen ist. Dort erfolgt die Begut­ach­tung des Fahr­zeugs gemein­sam mit dem Ser­vice­be­ra­ter, unter­stützt durch digi­ta­le Tech­nik.

Modu­lar, modern, nach­hal­tig >>> Der Show­room selbst umfasst 750 Qua­drat­me­ter und ist modu­lar auf­ge­baut. Unter­schied­li­che The­men­zo­nen stel­len nicht nur die aktu­el­len Model­le vor, son­dern grei­fen auch zen­tra­le The­men wie Elek­tro­mo­bi­li­tät auf. So wid­met sich ein eige­ner Bereich der soge­nann­ten E-Per­for­mance – hier wird die elek­tri­sche Zukunft der Mar­ke prä­sen­tiert. Auf dem Außen­ge­län­de wur­de ergän­zend eine umfas­sen­de Lade­infra­struk­tur geschaf­fen, dar­un­ter auch zwei leis­tungs­star­ke Schnell­la­der. Damit ist das Zen­trum nicht nur tech­nisch auf dem neu­es­ten Stand, son­dern auch für künf­ti­ge Anfor­de­run­gen bes­tens gerüs­tet. Auch bei Pla­nung und Bau wur­de auf Nach­hal­tig­keit geach­tet. Zahl­rei­che regio­na­le Hand­werks­be­trie­be waren betei­ligt, es kamen hoch­wer­ti­ge Mate­ria­li­en zum Ein­satz, und moder­ne Gebäu­de­tech­nik sorgt für Ener­gie­ef­fi­zi­enz. Obwohl kei­ne kon­kre­ten Inves­ti­ti­ons­sum­men genannt wur­den, ist der hohe Qua­li­täts­an­spruch in Archi­tek­tur und Aus­füh­rung deut­lich spür­bar. „Wir freu­en uns sehr, unse­re Kun­den jetzt mit dem neu­en Kon­zept in die­sem schö­nen Gebäu­de begrü­ßen zu dür­fen“, sagt Katha­ri­na Stein.

Begeg­nungs­ort >>> Zukünf­tig soll das neue Por­sche Zen­trum Göt­tin­gen nicht nur Ver­kaufs- und Ser­vice­stand­ort sein, son­dern auch als Begeg­nungs­ort fun­gie­ren – etwa für Fahr­zeug­prä­sen­ta­tio­nen, Kun­den­events oder Ver­an­stal­tun­gen für Wirt­schaft und Gesell­schaft. So ent­steht ein Ort, der über die klas­si­sche Funk­ti­on eines Auto­hau­ses hin­aus­geht und als Platt­form für Aus­tausch und Erleb­nis dient. Das Por­sche Zen­trum Göt­tin­gen zeigt, wie sich moder­ne Mobi­li­tät, digi­ta­le Tech­no­lo­gie und emo­tio­na­le Kun­den­bin­dung ver­bin­den las­sen und dient somit als Modell für das Auto­haus der Zukunft.

Geschäfts­füh­re­rin Katha­ri­na Stein mit ihrem Team

Por­sche Zen­trum Göt­tin­gen
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