Seit September 2024 arbeitet Ann-Katrin Grösche als Teamleiterin Versand und Zoll für die Piller Group GmbH in Osterode. Im Interview spricht sie über ihre Tätigkeit, ihre berufliche Entwicklung und die Bedeutung persönlichen Engagements.
Interview: Ulrich Drees | Foto: Charakter
Frau Grösche, wie hat sich Ihre berufliche Laufbahn bisher entwickelt?
Nachdem ich von 2016 bis 2019 bei der Piller Group meine Ausbildung zur Industriekauffrau absolvierte, übernahm ich eine Stelle als Sachbearbeiterin im Versand. Schon während meiner Ausbildung hatten mich Themen wie Export, Import und Zoll interessiert. Als dann im Rahmen einer internen Umstrukturierung der neue Bereich Logistik gegründet wurde, übernahm mein vorheriger Chef dessen Leitung. Ich konnte in seine Funktion nachrücken und bin jetzt Teamleiterin Versand und Zoll.
Worum geht es bei Ihrer Arbeit?
Im Büro sind wir ein kleines, eingespieltes Team von fünf Kollegen. Zwei weitere unterstützen uns bei der Verpackung von Ersatzteilen und Kleingut. Wir organisieren einerseits den Import von Materialien, die wir für unsere eigene Produktion brauchen, und andererseits den Versand unserer Produkte zu unseren Kunden. Beim Thema Zoll geht es vor allem um die Verwaltung der verschiedenen Zollbewilligungen und -vereinfachungen. Letztere sind individuelle Absprachen mit dem Zoll, die unsere Abläufe erleichtern. Darüber hinaus sind wir Ansprechpartner für entsprechende Rückfragen aus dem Unternehmen und bieten bei Bedarf Unterstützung.
In sechs Jahren von der Sachbearbeiterin zur Teamleiterin. Wie haben Sie diese berufliche Entwicklung empfunden?
Natürlich ergab sich das zum Teil aus der Neugründung des Logistikbereichs, maßgeblich war jedoch, dass die Piller Group ihre Mitarbeiter sehr konsequent unterstützt. Wenn man sich für eine bestimmte Fort- und Weiterbildung interessiert, dann wird das auch ermöglicht. Z. B. konnte ich mich als Zollfachwirtin qualifizieren, bevor ich die Teamleitung übernahm. Weitere Maßnahmen zur gezielten Entwicklung als Führungskraft sind bereits geplant.
Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit besonders?
Vor allem die Abwechslung und dass immer wieder etwas Überraschendes passiert. Das gilt für unseren Aufgabenbereich, aber auch durch die Teamleitung lerne ich kontinuierlich dazu. Auf diese Weise kann ich mich auch persönlich stetig weiterentwickeln. Hinzu kommt das großartige Arbeitsklima bei Piller. Ich bin z. B. regelmäßig in den unterschiedlichsten Abteilungen und treffe wirklich überall auf Unterstützung und freundliche Menschen.
Was würden Sie jemandem raten, der seine Ausbildung bei Piller beginnt?
Neben grundlegenden Dingen wie Pünktlichkeit und Engagement ist es gut, sich selbst etwas zuzutrauen, d. h. Fragen zu stellen, mitzudenken und Verantwortung zu übernehmen. Mir hat geholfen, dass ich nach meinem Abitur zuerst ein freiwilliges soziales Jahr gemacht habe, da konnte ich mir vieles schon aneignen. Man sollte die Chancen nutzen, die sich bei Piller bieten. Piller fördert engagierte Talente gezielt und unterstützt sie dabei, sich fachlich wie persönlich weiterzuentwickeln.
Womit beschäftigen Sie sich in Ihrer Freizeit?
Ich bin in meinem Heimatdorf in der Feuerwehr tätig, sowohl in der Freiwilligen Feuerwehr als auch in der Jugendfeuerwehr. Dann gehe ich gern schwimmen und finde gerade heraus, ob mir Yoga gefällt.
Piller Group GmbH
Abgunst 24
37520 Osterode am Harz
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