Seit dem 1. Juni 2025 leiten Anna-Lena und Marie-Luise Keilholz die HKS Sicherheitsservice GmbH. Zusammen mit ihrem Team sehen sie sich gut aufgestellt, das Familienunternehmen in eine erfolgreiche Zukunft zu führen.
Interviews: Ulrich Drees | Fotos: HKS
Der Blick nach vorn ist bei HKS eng mit einem starken „Wir-Gefühl“ verbunden. Im Mittelpunkt steht dabei eine von Zusammenhalt geprägte Unternehmenskultur, die in den vergangenen Monaten deutlich spürbar war. So begleitete das Team die Unternehmensübergabe von Beginn an positiv und in den Jahresgesprächen wurden immer wieder die modernen Entwicklungen hervorgehoben. Der Wert dieses guten Zusammenhalts zeigte sich auch angesichts einer der Herausforderungen, die zum Alltag einer Branche gehören, die stark von Ausschreibungen und Wettbewerb geprägt ist. Nach einem verlorenen Auftrag konnten dank der Initiative und Flexibilität des Teams alle Mitarbeitenden in anderen Projekten eingesetzt und zugleich neue Aufträge gewonnen werden – ein starkes Zeichen für die gelebte und belastbare Loyalität. „Vertrauen und Zusammenarbeit auf Augenhöhe sind für uns wichtige Bausteine für eine erfolgreiche Zukunft“, betonen Marie-Luise und Anna Keilholz. Deshalb setzen die HKS-Geschäftsführerinnen bewusst auf Eigeninitiative und die Kompetenz ihrer Teams. Gleichzeitig spielen Ausbildung, Fortbildung und Umschulung eine wichtige Rolle, um Mitarbeitenden langfristige Perspektiven zu bieten. Wie dieses Miteinander im Arbeitsalltag aussieht, zeigen die folgenden Einblicke in die verschiedenen Dienstleistungsbereiche von HKS – erzählt von den Menschen, die das Unternehmen jeden Tag mit Leben füllen.
Nataly Stahl (24), Robin Löffler (22)
IHK-geprüfte Fachkräfte für Schutz und Sicherheit / Verwaltung, Abteilung Personaldisposition und Organisation
Frau Stahl, Herr Löffler, Sie haben Ihre Ausbildung verkürzt und mit Bestnoten abgeschlossen. Wie haben Sie diese Zeit bei HKS erlebt?
Während unserer Ausbildung konnten wir in einem stetigen Wechsel aus Theorie und Praxis alle Bereiche des Unternehmens durchlaufen und bei den Einsätzen mit verschiedenen Kollegen vieles lernen. Noch über die Ausbildung hinaus wurden wir außerdem in verschiedenen Bereichen, wie z. B. Erste Hilfe, Brandschutzhelfer und Fahrtsicherheitstraining, aus- und weitergebildet. Bemerkenswert war außerdem, wie herzlich und familiär wir von Beginn an aufgenommen und stets in allen Belangen unterstützt wurden.
Michael Hanisch (61)
Einsatzleiter im Veranstaltungsschutz
Herr Hanisch, hauptberuflich arbeiten Sie als Verwaltungsleiter der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen – im Nebenberuf für HKS als Einsatzleiter im Veranstaltungsschutz. Was reizt Sie an dieser Aufgabe?
Meine größte Motivation ist es, für die Besucherinnen und Besucher einer Veranstaltung unvergessliche Momente zu schaffen. Da es jedoch viele Vorstellungen davon gibt, wann ein Event gelungen ist, reizt mich am Veranstaltungsschutz die Herausforderung, diese unterschiedlichen Wünsche zusammenzubringen. Im Einsatz für HKS möchte ich deshalb Veranstaltungen in puncto Sicherheit so durchführen, wie ich es mir selbst als Gast wünschen würde.
Farid Ali Akbar (39)
Streifen- und Revierdienst
Herr Akbar, Sie stammen aus Belutschistan. Neben Englisch und Deutsch sprechen Sie Arabisch, Farsi, Urdu/Hindi und Belutschi – hilft Ihnen das bei Ihren Aufgaben?
Meine Sprachkenntnisse nützen mir im Austausch mit dem international besetzten Team bei HKS genauso wie bei der Kommunikation mit internationalen Ansprechpartnern, z. B. ausländischen Besuchern an der Rezeption oder Lkw-Fahrern. Auch persönlich ist die Arbeit eine Bereicherung, weil mir von der Geschäftsführung bis hin zu den Kolleginnen und Kollegen mit Verständnis und Unterstützung begegnet wird. Nicht zuletzt, weil sie viel dazu beitrug, dass ich nach fünf Jahren wieder mit meiner Familie vereint bin.
Angelique Rohm (52)
Empfangsdienst
Frau Rohm, Sie arbeiten für HKS im Empfangsdienst. Wie ist es, beispielsweise an der „Tür“ eines international vernetzten Life-Science-Konzerns tätig zu sein? Erlebt man da täglich neue spannende Sachen?
Am Empfang eines internationalen Konzerns zu sitzen, bringt jeden Tag neue Facetten mit sich. Aufgrund der verschiedenen Menschen und individuellen Persönlichkeiten kann man nie voraussagen, was einen jeden Tag wieder Neues erwartet. Mal agiert man spontan auf außergewöhnliche Herausforderungen, mal hat man einen routinierten Tag mit den bekannten Abläufen. Genau das macht den Empfangsdienst so spannend und abwechslungsreich.
Jan-Martin Brandt (38)
Werk- und Objektschutz
Herr Brandt, nachdem Sie von einem anderen Sicherheitsdienst zu HKS wechselten, haben Sie sich zum Objektleiter bei KWS in Einbeck entwickelt. Parallel absolvieren Sie eine Umschulung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit. Wurden Sie spezifisch unterstützt?
Aus meiner Sicht braucht es für eine erfolgreiche berufliche Entwicklung ebenso persönlichen Einsatz und Verantwortungsbereitschaft wie ein Umfeld und Strukturen, die die eigene Entwicklung unterstützen. Unter anderem durch das firmeneigene Mentoring-Programm hatte ich bei HKS von Beginn an das Gefühl, aktiv und wertschätzend gefördert zu werden. Nach sechs Jahren bin ich sehr zufrieden.
Tobias Wedekind (31)
Notruf- und Serviceleitstelle
Herr Wedekind, Sie waren nach Ihrer Ausbildung zwei Jahre lang für andere Sicherheitsdienste tätig, bevor Sie wieder zu HKS zurückkehrten. Was hat Sie dazu bewogen?
Nach dem Abschluss meiner Berufsausbildung wollte ich bewusst meine Perspektive erweitern und andere Strukturen, Einsatzbereiche sowie Arbeitsweisen kennenlernen. In dieser Hinsicht war die Zeit bei anderen Sicherheitsdiensten für mich fachlich sehr wertvoll. Dennoch fehlte mir etwas: das Miteinander. Die Stimmung im Unternehmen, der respektvolle Umgang und die enge Zusammenarbeit im Team haben für mich immer eine große Rolle gespielt. Man kennt sich, man unterstützt sich, und man blickt gemeinsam in die gleiche Richtung.
Marie-Luise und Anna-Lena Keilholz
Geschäftsführerinnen
HKS SICHERHEITSSERVICE GMBH
Am Gladeberg 10
37181 Hardegsen
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Telefax: 0 55 05 / 9 64 03
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