Wie schafft der Göt­tin­ger Soft­ware-Spe­zia­list SCHUMANN ein Arbeits­um­feld, in dem Gesund­heit kein Zufall ist? Ein Blick dar­auf, wie Balan­ce, Bewe­gung und bewuss­tes Arbei­ten den Unter­schied machen.

Text: Julia The­re­se Czech | Fotos: Prof. Schu­mann GmbH

Gesund arbei­ten klingt selbst­ver­ständ­lich, ist es oft aber nicht. Zwi­schen Mee­tings, E-Mails und Ter­min­druck bleibt im Arbeits­all­tag wenig Zeit, bewusst auf die Gesund­heit zu ach­ten. Dau­er­haf­ter Stress beein­flusst nicht nur die Leis­tungs­fä­hig­keit, son­dern auch kör­per­li­ches und men­ta­les Wohl­be­fin­den. Rücken­schmer­zen, Erschöp­fung oder der stän­di­ge Druck gehö­ren für vie­le längst zum All­tag. Doch muss das so sein? Und was bedeu­tet „gesund arbei­ten“ kon­kret?
Gesund arbei­ten beschreibt das Zusam­men­spiel aus kör­per­li­cher, men­ta­ler und sozia­ler Gesund­heit. Dazu gehö­ren ergo­no­mi­sche Arbeits­be­din­gun­gen, Bewe­gung, ein bewuss­ter Umgang mit Stress, regel­mä­ßi­ge Pau­sen sowie eine aus­ge­wo­ge­ne Work-Life-Balan­ce. Eben­so wich­tig sind ein wert­schät­zen­des Mit­ein­an­der, ein gutes Betriebs­kli­ma und unter­stüt­zen­de Füh­rung.
„Gesund arbei­ten bedeu­tet, Leis­tung und Wohl­be­fin­den in Ein­klang zu brin­gen. Es heißt nicht, immer ent­spannt zu sein, son­dern Anfor­de­run­gen so zu gestal­ten, dass sie for­dern, aber nicht dau­er­haft über­for­dern“, erklärt Emo­ti­ons­coach Jea­ni­ne Schul­ze von SCHUMANN. Ent­schei­dend sei das rich­ti­ge Gleich­ge­wicht: rea­lis­ti­sche Zie­le, kla­re Erwar­tun­gen, Gestal­tungs­spiel­räu­me, wert­schät­zen­de Zusam­men­ar­beit und Zeit zur Rege­ne­ra­ti­on.
Ein gesun­des Arbeits­um­feld ist ein wich­ti­ger Bestand­teil moder­ner Unter­neh­mens­kul­tur. SCHUMANN setzt seit Jah­ren auf ein ganz­heit­li­ches Kon­zept zur För­de­rung der Mit­ar­bei­ter­ge­sund­heit. Dazu gehö­ren Team- und Ein­zel­coa­chings, inter­ne und exter­ne Wei­ter­ent­wick­lungs­pro­gram­me für jeden Mit­ar­bei­ter sowie fach­li­che Work­shops und Schu­lun­gen.
Auch Medi­ta­ti­ons­pau­sen sind Teil des Ange­bots: „Gera­de Pau­sen hel­fen, Stress abzu­bau­en und den Fokus neu aus­zu­rich­ten. Kon­ti­nu­ier­li­che Leis­tungs­fä­hig­keit ent­steht durch Rhyth­mus, nicht durch Dau­er­an­span­nung“, betont Jea­ni­ne Schul­ze.
Fle­xi­ble Arbeits­zei­ten und Home­of­fice för­dern die Ver­ein­bar­keit von Beruf und Pri­vat­le­ben. Bewe­gung spielt eben­falls eine wich­ti­ge Rol­le: Seit über zehn Jah­ren gibt es ein brei­tes Sport­an­ge­bot, das im letz­ten Jahr durch zwei Fir­men­fit­ness­pro­gram­me ergänzt wur­de. Sie bie­ten Zugang zu Sport- und Gesund­heits­kur­sen sowie kur­ze Vide­os für beweg­te Pau­sen, Ent­span­nung oder Acht­sam­keit.
Ein High­light war der ers­te Gesund­heits­tag am 12.03. Neben einem gesun­den Früh­stück gab es einen Vor­trag zu Balan­ce Food, einen Work­shop zur Stress­re­gu­lie­rung sowie Car­dio-Stress- und Vital-Scree­nings. „Jeder soll ger­ne zur Arbeit kom­men und Auf­ga­ben über­neh­men, die zu ihm pas­sen. Wei­ter­bil­dung, Kom­pe­tenz und Enga­ge­ment müs­sen har­mo­nie­ren“, sagt Gesell­schaf­te­rin Dr. Mar­ti­na Städt­ler-Schu­mann.
Am Ende geht es dar­um, dass Arbeit und Mensch zusam­men­pas­sen, denn nur so ent­steht ein Arbeits­um­feld, das Gesund­heit, Moti­va­ti­on und lang­fris­ti­ge Zufrie­den­heit ver­eint.

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