VR-Sze­na­rio eines bren­nen­den Bei­stell­ti­sches im Kran­ken­haus­zim­mer

Wenn es um Brand­schutz geht, bie­tet BG pre­vent sei­nen Kun­den ein aus­ge­reif­tes Dienst­leis­tungs­port­fo­lio, das gesetz­li­chen Vor­schrif­ten eben­so gerecht wird, wie es Mit­ar­bei­ten­de auf tat­säch­li­che Brän­de vor­zu­be­rei­ten hilft.

Text: Ulrich Drees | Fotos: BG pre­vent, Ulrich Drees

Die gute Nach­richt: Die meis­ten Men­schen wer­den wäh­rend ihres Arbeits­le­bens nie einen rea­len Brand erle­ben. Doch gera­de des­halb ist es wich­tig, sich auf den Ernst­fall vor­zu­be­rei­ten. Denn wer dann weiß, was zu tun ist, kann schnell, sicher und rich­tig han­deln.
Exper­ten wie Flo­ri­an Illein, der Lei­ter der Spar­te Tech­nik im Clus­ter Nie­der­sach­sen-Süd bei BG pre­vent, der als Brand­schutz­be­auf­trag­ter, Sicher­heits­in­ge­nieur und Gefahr­gut­be­auf­trag­ter arbei­tet, wis­sen, dass ein fal­scher Umgang mit einem Brand eben­so gefähr­lich sein kann, wie ihn gar nicht zu bekämp­fen. „Wir haben in Deutsch­land einen sehr hohen Stan­dard im bau­li­chen Brand­schutz“, erklärt er. „Und Scha­den­feu­er sind sel­ten. Aber wenn es brennt, dann kann das für Betrie­be eine exis­ten­zi­el­le Gefahr sein und ist immer ein Worst-Case-Sze­na­rio.“
Das zeigt, war­um vor­beu­gen­der Brand­schutz für Unter­neh­men so wich­tig ist und war­um Gesetz­ge­ber und Ver­si­che­run­gen die gel­ten­den Regeln kon­se­quent durch­set­zen. Die Expert:innen von BG pre­vent über­neh­men als Brand­schutz­be­auf­trag­te alle rele­van­ten Auf­ga­ben. So erfül­len Unter­neh­men ihre gesetz­li­chen Pflich­ten, stär­ken ihre Sicher­heits­kul­tur und kön­nen sich auf ihr Kern­ge­schäft kon­zen­trie­ren.
Dabei gewähr­leis­ten sie, dass für jeden Betrieb indi­vi­du­el­le Anfor­de­run­gen auf der Grund­la­ge bestehen­der Brand­schutz­kon­zep­te und der Vor­ga­ben der betei­lig­ten Sach­ver­si­che­rer fach­kun­dig umge­setzt wer­den. Gleich­zei­tig bera­ten sie die Unter­neh­mens­füh­rung in orga­ni­sa­to­ri­scher, bau­li­cher und anlagen­tech­ni­scher Hin­sicht.
„Zunächst ein­mal schau­en wir“, erklärt Flo­ri­an Illein, „ob die Unter­neh­men gemäß der ent­spre­chen­den Bau­ge­neh­mi­gung sowie der jewei­li­gen Lan­des­bau­ord­nung alle Vor­ga­ben ein­hal­ten, kon­trol­lie­ren aber auch das Vor­han­den­sein und die War­tung von Feu­er­lö­schern.“
So hel­fen die BG pre­vent Brandschutzexpert:innen Unter­neh­men auf allen Ebe­nen, einen struk­tu­rier­ten und wirk­sa­men vor­beu­gen­den Brand­schutz in ihre Pro­zes­se und Infra­struk­tur zu inte­grie­ren. Das bedeu­tet, poten­zi­el­le Brand­ur­sa­chen zu erken­nen und zu besei­ti­gen, geeig­ne­te Brand­schutz­maß­nah­men zu ergrei­fen und im Fal­le eines Bran­des im Ver­bund mit Brandschutzhelfer:innen das rich­ti­ge Ver­hal­ten zu trai­nie­ren. So sind Unter­neh­men vor den ver­hee­ren­den Fol­gen eines Bran­des best­mög­lich geschützt – sei es in Form von Sach­schä­den, Per­so­nen­schä­den oder Haf­tungs­an­sprü­chen.

Brand­schutz in der Pra­xis >>> Die spe­zi­fisch zu Brandschutzhelfer:innen geschul­ten Mit­ar­bei­ten­den über­neh­men in den Unter­neh­men beson­de­re Auf­ga­ben im Bereich des Brand­schut­zes. Da sie selbst im Betrieb arbei­ten und kon­ti­nu­ier­lich anwe­send sind, bil­den sie eine wei­te­re wich­ti­ge Kom­po­nen­te eines effi­zi­en­ten Brand­schut­zes. „Gut aus­ge­bil­de­te Mit­ar­bei­ten­de“, erläu­tert Flo­ri­an Illein, „sind aus mei­ner Sicht schon mal die hal­be Mie­te. Erst kürz­lich konn­te bei einem unse­rer Kun­den bei­spiels­wei­se auf die hei­ße Bat­te­rie eines Gabel­stap­lers rich­tig und schnell reagiert wer­den, sodass es nicht zu einem Brand kam.“
Brandschutzhelfer:innen bekämp­fen Ent­ste­hungs­brän­de früh­zei­tig, unter­stüt­zen bei Eva­ku­ie­run­gen und tra­gen mit ihrem Han­deln aktiv dazu bei, Brän­de zu ver­hin­dern. Die Brandschutzexpert:innen von BG pre­vent qua­li­fi­zie­ren die erfor­der­li­che Anzahl an Brandschutzhelfer:innen im Unter­neh­men. Das sind in der Regel fünf Pro­zent der regel­mä­ßig anwe­sen­den Mit­ar­bei­ten­den. In den ca. vier­stün­di­gen Aus­bil­dungs­mo­du­len, die meist direkt vor Ort statt­fin­den, geht es dann neben der Ver­mitt­lung von Fach­wis­sen und Erfah­rung auch um tat­säch­li­che Lösch­pra­xis, denn im Vor­der­grund ste­hen pra­xis­na­he Lösun­gen, die im All­tag funk­tio­nie­ren, damit die Kurs­teil­neh­men­den sie im Ernst­fall tat­säch­lich anwen­den kön­nen. Ein Ansatz, der funk­tio­niert. „Wir stel­len immer wie­der fest“, so Flo­ri­an Illein, „wie moti­viert die Teil­neh­men­den bei den inklu­si­ve Pra­xis­teil etwa vier­stün­di­gen Aus­bil­dungs­ein­hei­ten sind. Nicht zuletzt nüt­zen ihnen ja vie­le der all­tags­ori­en­tie­ren Inhal­te der Schu­lung auch im Pri­va­ten.“

Brän­de haut­nah erle­ben >>> Um die Mög­lich­kei­ten moder­ner Tech­nik kon­se­quent zu nut­zen, kon­fron­tie­ren die BG prevent-Ausbilder:innen ihre Kurs­teil­neh­men­den im Pra­xis­be­reich nicht nur mit dem her­kömm­li­chen auf einer Gas­flam­me basie­ren­den „Fire Trai­ner“. Wenn bei­spiels­wei­se im Win­ter die her­kömm­li­chen Schu­lun­gen, die wegen des offe­nen Feu­ers im Frei­en statt­fin­den, schwie­ri­ger durch­zu­füh­ren sind, ermög­li­chen sie den Teil­neh­men­den auch eine vir­tu­el­le „Bran­d­er­fah­rung“. Dazu nut­zen sie VR-Tech­no­lo­gie sowie spe­zi­el­le Geruchs- und Hit­ze­si­mu­la­to­ren, die Rauch­ent­wick­lung, Brand­ge­ruch und Hit­ze haut­nah spür­bar wer­den las­sen.
Wer sich die VR-Bril­le auf­setzt, kann dann erle­ben, was schon ein klei­ner Fun­ke aus­lö­sen kann. „Wir kön­nen pro­blem­los ver­schie­de­ne Sze­na­ri­en abspie­len“, führt Flo­ri­an Illein aus. „Bei­spiels­wei­se wel­che Wir­kung unter­schied­li­che Lösch­mit­tel ent­fal­ten, wenn man etwa einen Fett­brand in der Küche mit einem Was­ser­lö­scher bekämp­fen will. Das vir­tu­el­le Sys­tem ermög­licht es uns ins­be­son­de­re, den zeit­li­chen Ablauf eines Brand­ge­sche­hens deut­lich län­ger zu simu­lie­ren, als das mit einer ‚ech­ten‘ Flam­me beim klas­si­schen, ana­lo­gen Fire Trai­ner mög­lich wäre.“
Zusam­men mit sei­nem Team betreut Flo­ri­an Illein in der Regi­on Nie­der­sach­sen-Süd Unter­neh­men aus allen Bran­chen und Berei­chen als Brand­schutz­be­auf­trag­ter. Dazu zäh­len Pfle­ge- und Alten­hei­me genau­so wie Labo­re, ver­schie­dens­te Indus­trie- oder auch klas­si­sche Büro­be­trie­be. Dar­über hin­aus wer­den auch Tätig­kei­ten als Brand­schutz­sach­ver­stän­di­ger erbracht, die z. B. das Erstel­len von Brand­schutz­kon­zep­ten oder Feu­er­wehr­plä­nen ein­schlie­ßen. „Moder­ne Brand­schutz­tech­no­lo­gie im Ver­bund mit Ord­nung, auf­merk­sa­men Mit­ar­bei­ten­den und der ver­brei­te­ten Ein­sicht in die Bedeu­tung des The­mas“, schließt Flo­ri­an Illein, „ermög­li­chen unse­ren Kun­den heu­te ein sehr hohes Maß an Sicher­heit. Doch Brand­schutz ist ein kon­ti­nu­ier­li­cher Pro­zess, des­halb kön­nen wir zumeist doch immer noch etwas zu einer Ver­bes­se­rung bei­tra­gen.“

VR-Sze­na­rio einer bren­nen­den Werk­bank

Vor­beu­gen­der Brand­schutz
Zum vor­beu­gen­den Brand­schutz gehö­ren drei Ele­men­te. Ers­tens der bau­li­che Brand­schutz, der bei­spiels­wei­se Brand­wän­de, Brand­schutz­tü­ren, Rauch­ab­zü­ge und Flucht­we­ge beinhal­tet. Zwei­tens der anlagen­tech­ni­sche Brand­schutz mit sei­nen tech­ni­schen Maß­nah­men zur Brand­ver­mei­dung, -erken­nung oder -bekämp­fung, wie z. B. Brand­mel­de­an­la­gen, Lösch­an­la­gen und -gerä­ten. Und drit­tens der orga­ni­sa­to­ri­sche Brand­schutz aus admi­nis­tra­ti­ven und orga­ni­sa­to­ri­schen Maß­nah­men zur Ver­hin­de­rung von Brän­den sowie zur Brand­be­kämp­fung und Ret­tung im Brand­fall, wie z. B. Brandschutz­ordnungen, Aus­bil­dung der Mit­ar­bei­ten­den sowie Ablauf- und Ver­ant­wor­tungs­struk­tu­ren.

BG pre­vent GmbH
Die BG pre­vent GmbH ist der bun­des­weit größ­te über­be­trieb­li­che Dienst­leis­ter für Prä­ven­ti­on in der Arbeits­welt. Das Unter­neh­men mit sei­nen mehr als 3.700 Exper­ten für Arbeits­me­di­zin, Arbeits­si­cher­heit und Gesund­heits­ma­nage­ment ver­folgt mit sei­nen Pro­duk­ten und Dienst­leis­tun­gen ein Ziel: einen bes­se­ren Return on Pre­ven­ti­on.
Vor­beu­gen­de Maß­nah­men für mehr Gesund­heit, Sicher­heit und Moti­va­ti­on in der Arbeits­welt bie­ten Unter­neh­men nach­weis­bar einen spür­ba­ren Mehr­wert. BG pre­vent betreut über 210.000 Unter­neh­men, Betriebs­stät­ten und öffent­li­che Ein­rich­tun­gen aller Grö­ßen und Bran­chen – bun­des­weit und flä­chen­de­ckend an über 150 Stand­or­ten.

Flo­ri­an Illein
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