Rei­nard Jas­ter neben einem der Best­sel­ler – dem Baum­haus

Bei der Alm­hüt­te Natur­holz-Manu­fak­tur ent­ste­hen aus Holz klei­ne Wel­ten für Kin­der. Mit viel Lie­be zum Mate­ri­al baut Rei­nard Jas­ter Spiel­an­la­gen, die weit über gewöhn­li­che Spiel­ge­rä­te hin­aus­ge­hen.

Text: Lutz Stein | Fotos: Syl­via Stein

Ein Kin­der­gar­ten ist für Kin­der nicht ein­fach ein Gebäu­de mit Außen­ge­län­de. Für sie kann er die gan­ze Welt sein. Genau des­halb braucht ein sol­cher Ort mehr als ein Spiel­ge­rät. Bei der Alm­hüt­te Natur­holz-Manu­fak­tur in See­burg ent­steht genau das: kei­ne Ware von der Stan­ge, son­dern klei­ne Wel­ten aus Holz in den unter­schied­lichs­ten Grö­ßen. Man­che Anla­gen errei­chen dabei bis zu acht Meter Län­ge. Baum­häu­ser, Spiel­schif­fe, Spiel­häu­ser und indi­vi­du­el­le Anla­gen für drin­nen und drau­ßen, die Kin­der nicht nur beschäf­ti­gen, son­dern berüh­ren.
Hin­ter der klei­nen Fir­ma mit zwei Mit­ar­bei­ten­den steht mit Rei­nard Jas­ter ein Mensch, der die Natur liebt, Tech­nik ver­steht und über einen aus­ge­präg­ten Erfin­der­geist ver­fügt. Seit 18 Jah­ren fer­tigt er auf Kun­den­wunsch maß­ge­schnei­der­te Spiel­an­la­gen aus Holz an – auch über­re­gio­nal. Sogar auf Sar­di­ni­en steht eines sei­ner hand­ge­fer­tig­ten Stü­cke.
Holz ist für ihn kein blo­ßes Mate­ri­al. Er behan­delt es mit Respekt, kennt sei­ne Eigen­hei­ten, sei­nen Geruch und sei­ne Wär­me. Statt eines grü­nen Dau­mens hat Jas­ter wohl eher einen Holz­dau­men. Beson­ders gern arbei­tet er mit Lär­che, bevor­zugt aus regio­na­ler Forst­wirt­schaft. In einer gro­ßen Werks­hal­le mit eige­nem klei­nen Säge­werk ent­ste­hen aus dem Zusam­men­spiel von Natur, Hand­werk und Tech­nik Anla­gen, die fast leben­dig wir­ken. Beson­ders schön zeigt sich das bei sei­nen Baum­häus­chen. „Wenn so ein Häus­chen fer­tig ist und nicht ein­fach irgend­wo steht, son­dern neben einem ech­ten Baum, ver­än­dert sich die gan­ze Wir­kung“, erklärt Jas­ter. „Dann ist es nicht mehr nur ein Spiel­haus. Es ver­bin­det sich mit dem Ort. Es ist fast so, als wür­de sich das Häus­chen an den Baum anku­scheln.“
Genau die­se Wir­kung spü­ren auch die Kin­der. Aus sei­ner Erfah­rung berich­tet Jas­ter, dass die Kin­der sich in der Regel nicht um die Nut­zung eines Baum­häus­chens strei­ten. Viel­mehr pas­sie­re häu­fig das Gegen­teil: Es wer­de ruhi­ger und ent­spann­ter. Die Kin­der beob­ach­te­ten, war­te­ten und staun­ten. Spä­ter gin­gen sie acht­sa­mer mit dem Ort um. „Viel­leicht, weil sie spü­ren, dass hier ein beson­de­rer Platz ent­stan­den ist.“
Wie auch bei her­kömm­li­chen Spiel­ge­rä­ten ist die Sicher­heit selbst­ver­ständ­lich. Türen, Spal­ten, Höhen und Über­gän­ge wer­den sorg­fäl­tig geplant und geprüft. Doch das Ent­schei­den­de ist mehr als Norm und Hand­werk: Es ist die Hal­tung. Wer für Kin­der baut, baut Erin­ne­run­gen.

Alle Spiel­ge­rä­te sind ein­klemm­si­cher

Auch Spiel­schif­fe sind in unter­schied­li­chen Grö­ßen erhält­lich. Vom klei­nen See­pferd­chen bis zur gro­ßen Tan­sa­nia.

Spiel­wel­ten für Innen und Außen u. a. für:
• Kin­der­gär­ten
• Betreu­ungs­ein­rich­tun­gen
• Arzt­pra­xen
• Kin­der­kli­ni­ken
• Hotels
• Pri­vat­per­so­nen

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