Maler­meis­te­rin – Far­ben­froh

Inter­view: Ulrich Drees | Foto: pri­vat

Frau Becke­rat, Sie lei­ten seit drei Jah­ren Ihren Maler­be­trieb „Far­ben­froh“. Wie kam es zu der Ent­schei­dung, sich selbst­stän­dig zu machen?
Nach­dem ich 2014 mei­ne Aus­bil­dung begon­nen, und dann 2019 mei­nen Meis­ter gemacht habe, woll­te ich dann mei­ne eige­nen Vor­stel­lun­gen vom Maler­hand­werk ver­wirk­li­chen.

Wor­um ging es Ihnen dabei?
Ich wol­len mei­nen Kun­den Maler­hand­werk mit Qua­li­tät, Prä­zi­si­on und Krea­ti­vi­tät bie­ten, das auf Wunsch auch ganz beson­de­re, indi­vi­du­el­le Ergeb­nis­se ermög­licht – eben viel mehr als wei­ße Wän­de.

Das Team besteht aus Ihnen, drei Gesel­lin­nen und einer Aus­zu­bil­den­den ist das Absicht?
Wir füh­len uns sehr wohl damit, aber Absicht ist es nicht. Ich bekom­me aller­dings nur Bewer­bun­gen von Frau­en. Die Mehr­heit unse­rer Kun­den weiß das aber expli­zit zu schät­zen, weil sie sich bei uns bes­ser auf­ge­ho­ben füh­len. Wir arbei­ten nicht nur sau­ber, wir hin­ter­las­sen hin­ter­her auch alles sau­ber.

Wel­che Leis­tun­gen bie­ten Sie an?
Für Pri­vat­kun­den set­zen wir – abge­se­hen von Wär­me­däm­mung – von Fas­sa­den und Innen­räu­men bis zu Boden­be­lä­gen alle klas­si­schen Maler­ar­bei­ten um. Ins­be­son­de­re im Fach­werk­be­reich wer­den wir häu­fig beauf­tragt, weil es da beson­ders auf eine gute Bera­tung ankommt und ich mich auch mit dem Denk­mal­schutz befas­se. Einen wei­te­ren Schwer­punkt bil­den Auf­trä­ge, bei denen es über Krea­tiv­tech­ni­ken um ein beson­ders ästhe­ti­sches Ergeb­nis geht.

Haben Sie als Unter­neh­me­rin und Mut­ter zwei­er klei­ner Kin­der Zeit für ein Hob­by?
Auf unse­rem alten Rest­hof in Bils­hau­sen schrau­ben mein Mann und ich lei­den­schaft­lich gern an alten Autos. Vor fünf Jah­ren haben wir z. B. einen VW Sci­roc­co II – einen Brand­scha­den – gekauft und wie­der auf­ge­baut.